|
|
|
Verhaltenstherapie
bei:
- Verhaltensauffälligkeiten,
- Aufmerksamkeits-
und Aktivitätsstörung (ADS/ADHS),
- Enuresis
(Einnässen) / Enkopresis (Einkoten),
- Wahrnehmungsstörungen
und Verarbeitungsstörungen,
- Lern-
und Leistungsstörungen
Verhaltenstherapie
- Videounterstütztes
Verhaltenstraining
- Beratung
der Eltern (Lehrer, Erzieher ...)
- verhaltenstherapeutisch
orientierte Trainingsprogramme z.B. nach Döpfner/Fröhlich,
Lauth und Schlottke,
Wir gehen in unserer Verhaltenstherapie davon aus, dass das
Verhalten zum großen Teil von unbewusst wahrgenommenen
und unbewusst gesendeten Beziehungssignalen beeinflusst wird.
Wie
entsteht eine Verhaltensauffälligkeit:
Die positive oder negative Reaktion der Bezugspersonen, die
sich in Gestik, Mimik, Tonfall und verbal zeigt, wirkt sich
darauf aus, wie das Kind sich in seinem Verhalten steuert oder
anpasst.
"Das Kind richtet daher sein Verhalten überwiegend
danach aus, wie Eltern im zeitlichen Abstand von weniger als
einer Sekunde reagieren.
Welche Reaktionen Eltern im Sekundenfenster nach dem Verhalten
ihres Kindes zeigen, ist ihnen jedoch in den meisten Fällen
nicht bewusst. Daher können Eltern sehr oft nicht verstehen,
dass trotz hoher Erziehungsmotivation ihre Erziehungsziele nicht
zur Umsetzung kommen."
Kinder mit Wahrnehmungsstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen
oder anderen Entwicklungsauffälligkeiten haben häufig
große Probleme, günstige Verhaltensweisen zu automatisieren,
da insgesamt ihre Fähigkeit, Wahrnehmungen und Informationen
zu verknüpfen, zu speichern und abzurufen, beeinträchtigt
ist.
Die Erziehung dieser Kinder ist deutlich erschwert und so werden
ungünstige Reaktionen wie z.B. Aggression, Abwehr, soziale
Unsicherheit etc. zum gewohnten Verhaltensmuster automatisiert.
Besonders bei Kindern mit Aufmerksamkeitsstörungen mit
oder ohne Hyperaktivität (ADS/ADHS)
kommt es im Leistungsbereich, im sozialen Umfeld sowie im emotionalen
Bereich oft zu erheblichen Beeinträchtigungen.
Für diese Kinder ist ein Verhaltenstraining ein wesentlicher
Bestandteil eines multimodalen ergotherapeutischen Behandlungskonzeptes.
Das
Verhaltenstraining
Durch die Videoanalyse können ungünstige Verhaltens-
und Beziehungsmuster zwischen Kind, Eltern und Geschwistern
sichtbar gemacht werden und mit den Eltern konkrete Hilfestellungen
erarbeitet werden.
Durch das Verhaltenstraining können die Kinder und Jugendlichen
günstigere Verhaltensmuster automatisieren und dadurch
ihre Schwierigkeiten im Alltag bewältigen.
|